nachfolgendes Schreiben vom 05.01.2007
war auch am 07.02.2009 unbeantwortet

Herrn 
Prof. Dr. Volker Nienhaus
Präsident der Philipps-Universität Marburg
Biegenstraße 10
35032 Marburg
ALLEMAGNE

zugleich per E-Mail an
dersch@verwaltung.uni-marburg.de  

05. 01. 2007

CALCULUS 585

Sehr geehrter Herr Universitätspräsident
Professor Dr. Volker Nienhaus,
sehr geehrte Frau Sabine Dersch,

 

 


mit E-Mail vom 01.12.2006 unterrichteten Sie mich davon, dass die Unterlagen zu meinem CALCULUS 585 an diesem Tage dem Dekan des Fachbereichs Mathematik und Informatik zugingen.

Mit E-Mail vom 02.01.2007 laut Anlage A1 erkundigte ich mich bei Dekan Prof. Dr. Manfred Sommer nach dem Stand der Dinge und erhielt als Antwort die E-Mail der Anlage A2, ebenfalls vom 02.01.2007, mit dem PDF-Anhang seines an Sie gerichteten Schreibens vom 22.12.2006 ("Anmerkungen"), das mir nach seiner Vermutung von Ihnen auf dem Postweg zugeschickt würde.

Mit E-Mail vom 03.01.2007 laut Anlage A3 dankte ich dem Dekan für seine schnelle Antwort trotz der verfehlten Stellungnahme seines anonymen Gewährsmannes, der entweder nicht willens oder nicht fähig war, mehr als ansatzweise in den Kalkül einzudringen, oder das Gegenteil absichtlich verschwiegen hat.

Mit E-Mail ebenfalls vom 03.01.2007 laut Anlage A4 antwortete der Dekan auf meinen Vorhalt betreffend den durch die Zahl 585 gekennzeichneten Kernbereich des Kalküls damit, dass der anonyme "Kollege" auch die "Kernbereiche Ihres Kalküls" beachtet, aber "nichts Brauchbares darin gefunden" hätte.
Sollte jedoch diese Behauptung des Dekans der Wahrheit entsprechen, dann hätte sein anonymer Berichterstatter auf die durch meinen Kalkül aufgefundene und formelmäßig festgehaltene dynamische Erscheinung in sich zurücklaufender Folgen von Unprimzahlen, die ich Recursionen genannt habe, stoßen müssen.

Eine solche Recursion besteht aus einem äußeren Ring von Primzahlen, einem mittleren Ring von Unprimzahlen und einem inneren Ring von Primzahlen, im Falle der für die kosmologische Überlieferung der zivilisierten Menschheit wichtigsten Recursion 585 aus dem äußeren Ring 340 mit den Primzahlen {79,61,53,53,47,47}, dem mittleren Ring 195 mit den Unprimzahlen {26,42,34,36,30,27} und dem inneren Ring 50 mit den Primzahlen {5,7,19,7,7,5} .

Da es dem anonymen Gewährsmann des Dekans nach seiner eigenen Formulierung auf den "Überraschungseffekt" ankommt, ist er also entweder gar nicht auf die innerhalb der Nucleusfunktion sehr überraschende Recursion 585 gestoßen oder hat diese absichtlich verschwiegen. Außer dem eingliedrigen Übergang der 134 in sich selbst und der Recursion 195 bzw. 585 erzeugt die Nucleusfunktion nur Primzahlen.
Mein Kalkül der Primzahlfunktionen könnte, wenn es die Erscheinung der Recursion nicht gäbe, auch "Kalkül der Primzahlkonstruktionen" genannt werden. Der anonyme Gewährsmann des Dekans beschreibt mit hinreichender Genauigkeit die von mir durchgeführte Konstruktion der Ultima als der Primzahl am Ende alternierend fortgesetzter Produktzerlegung einer Unprimzahl in ihre Primfaktoren und deren anschließender Summation, ohne der Zweckmäßigkeit meiner Terminologie zu folgen, den ersten und alle weiteren Schritte dieses Vorgangs als "Proximation" sowie den Gesamtvorgang als "Ultimation" zu bezeichnen.

Da dieses Verfahren zur Konstruktion einer Primzahl der zeitgenössischen Zahlentheorie vor meiner Internetpublikation im Jahre 2001 ebenso wie meine anderen Verfahren nicht bekannt war, steht mir jedoch die Wahl der Terminologie zu. Die ostentative Nichtverwendung meiner Termini durch Anonym ist daher Ehrabschneidung.

Dies gilt auch hinsichtlich der Aufstellung der Grundformel der Proximation, die von Anonym einerseits zur "Trivialität" erklärt wird, während andererseits die mit mathematischer Logik aus ihr folgende Gleichung
PROX(1)=0 eine "Ungereimtheit" sein soll, und das im gleichen Satz. Entweder leidet der anonyme Gewährsmann des Dekans an Bewusstseinsspaltung oder der hinter ihm stehenden Böswilligkeit kommt es auf Logik schon gar nicht mehr an.

Insofern war meine gegenüber dem Dekan geäußerte Bitte um die Benennung der hinter der Schlechtrednerei stehenden Person nicht darauf gerichtet, mit dieser in Korrespondenz zu treten, sondern lediglich darauf, ihr nicht aus Versehen einmal die Hand zu geben.

Das Prädikat "Ungereimtheit" hat als Bewertung in einem mathematischen Gutachten nichts zu suchen, geht es doch nicht um die Beurteilung höfischen Minnesangs. Wer Gereimtheiten sucht, sollte sich an die Sonette des Literaturnobelpreisträgers Günter Grass halten.

[* Redigiert ausgelassene Passage zu "Anonym"*]

Alleine schon die Gleichung PROX(1)=0 hätte die Fields-Medaille verdient, wie aus der Verblüffung des vom Dekan engagierten "Spezialisten auf dem Gebiet der Zahlentheorie und der Primzahlen" hervorgeht. Wer nicht anerkennen will, dass diese Gleichung aus der mathematischen Logik folgt, und deshalb zu der ästhetischen Bewertung "Ungereimtheit" greift, könnte ebenso die aus der mathematischen Logik folgende und längst gebräuchliche Gleichung n°=1 ("n hoch null gleich eins") zur "Ungereimtheit" erklären.

Indessen findet die Gleichung PROX(1)=0 ebenso wie die anderen aus der Grundformel bezogenen Erweiterungen des Kalküls keine Anwendung im Rahmen der von mir aufgestellten Primzahlkonstruktionsverfahren. Damit Sie sich in der Praxis mit den Strukturen meines Kalküls bekannt machen können, empfehle ich Ihnen, das in kompiliertem Basic geschriebene MSDOS-Programm zu starten, das sich auf der CD im Unterverzeichnis Pkalkuel in zwei Versionen befindet. Sie können es ohne weiteres unter Windows mit OPUS585.com oder WEB585.com starten. Die Programme können auch von allen meinen Internetseiten heruntergeladen werden.

Vermutlich kann niemand in der Marburger Mathematischen Fakultät einschließlich des anonymen Spezialisten, der sich über meine Berechnungsprogramme ausschweigt und den das Schreiben des Dekans vom 22.12.2006 an den Präsidenten seltsamerweise nicht erwähnt, die Programmierung meiner komplizierteren Primzahlfunktionen nachvollziehen oder das Improximat einer natürlichen Zahl programmieren.

Abschließend möchte ich den Universitätspräsidenten jedenfalls um die Mitteilung bitten, ob er die "Anmerkungen zur Arbeit von Herrn Dr. Schrapel (CALCULUS 585)" des Herrn Dekans Prof.Dr. Manfred Sommer für eine der Philipps-Universität würdige Antwort auf eine der wichtigsten Leistungen meines Lebens hält.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Dieter Schrapel
----------------------------------------------------------
ANLAGEN - Kopie geht an : sommer@Mathematik.Uni-Marburg.de
----------------------------------------------------------
ANLAGE 1

Sujet : CALCULUS 585 - Korrektur des Datums
Date : 02/01/2007
A : dekanat@mathematik.uni-marburg.de

Sehr geehrter Herr Dekan Professor Dr. Manfred Sommer,

mit E-Mail vom 01.12.2006 laut Anlage liess mich der Universitätspräsident in der Person von Frau Sabine Dersch wissen, dass Ihnen an diesem Tage mein CALCULUS 585 einschliesslich der Anfang Oktober 2006 übersandten Anlagen zur Kenntnis gebracht würde.

Bitte teilen Sie mir doch bitte kurz per E-Mail mit, ob Sie etwas oder was Sie in der Sache veranlasst haben oder noch zu veranlassen gedenken oder zu welcher Einstellung Sie gegebenenfalls selbst gekommen sind.

Darüber hinaus überlasse ich es Ihrer wohlmeinenden Einschätzung, wie lange es mir angesichts meines fortgeschrittenen Alters von 65 Jahren und meiner börnierten Wirtschaftslage noch möglich sein wird, meinen 2001 im Internet veröffentlichten CALCULUS 585 dort zugänglich zu halten. Vielleicht könnten Sie ja wenigstens diesen in einer mathematischen Zeitschrift unterbringen.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. Dieter Schrapel
--------------------------
ANLAGE 2

Sujet : Re: CALCULUS 585 - Korrektur des Datums
Date : 02/01/2007 16:39:40 Paris, Madrid
De : sommer@Mathematik.Uni-Marburg.de
A : Drdieterschrapel@aol.com

Sehr geehrter Herr Dr. Schrapel,

ich habe Ihre Unterlagen einem der Mathematiker unseres Fachbereichs, der
Spezialist auf dem Gebiet der Zahlentheorie und der Primzahlen ist,
gegeben und seine Stellungnahme in einen Brief eingebaut, den ich an Frau
Dersch geschickt habe. Ich nehme an, dieser Brief wird auf auf dem Postweg
an Sie weitergeleitet.

Einstweilen schicke ich Ihnen diesen Brief in einer PDF-Version als Anhang.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Sommer
-----------------------
ANLAGE 3

Sujet : Re: CALCULUS 585 - Korrektur des Datums
Date : 03/01/2007
A : sommer@Mathematik.Uni-Marburg.de

Sehr geehrter Herr Professor Sommer,

für Ihre unerwartet schnelle Antwort noch am gleichen Tage meiner E-Mail vom 02.01.2007 danke ich Ihnen sehr. Die in Ihrem Schreiben vom 22.12.2006 an Frau Dersch zum Ausdruck gebrachte Verständnislosigkeit ist von geringer Bedeutung angesichts der Tatsache, dass mir nun nach Jahren blockierender Ignoranz die erste und einzige Stellungnahme eines Fachgelehrten zu meinem CALCULUS 585 vorliegt. Sollte jedoch die Stellungnahme des von Ihnen namentlich nicht benannten "Spezialisten auf dem Gebiet der Zahlentheorie und der Primzahlen" nicht nur vom Hörensagen in Ihren Brief an Frau Dersch "eingebaut" worden sein, sondern Ihnen in schriftlicher Form vorliegen, bitte ich Sie um die Bekanntgabe dieser Ausführungen, möglichst mit Benennung des Urhebers.

Wie Sie dem gegenüber Ihrem oder für Ihren einstweilen anonymen Berichterstatter, der sich offenbar nicht die Mühe gemacht hat, zum durch die Zahl 585 gekennzeichneten Kernbereich des Kalküls vorzudringen, auch stattgeben wollen, gehe ich jedoch in jedem Falle davon aus, dass es sich bei Ihrem Schreiben vom 22.12.2006 an die Dezernentin Dersch um die öffentliche Stellungnahme handelt, um deren Herbeiführung ich den Präsidenten gebeten hatte. Demnach steht mir die weitere Veröffentlichung dieser Stellungnahme frei.

Mit freundlichen Grüssen

Dr. Dieter Schrapel
------------------------
ANLAGE 4
Sujet : Re: CALCULUS 585 - Korrektur des Datums
Date : 03/01/2007 09:44:10 Paris, Madrid
De : sommer@Mathematik.Uni-Marburg.de
A : Drdieterschrapel@aol.com

Sehr geehreter Herr Dr. Schrapel,

die Stellungnahme des Kollegen ist nicht vom Hörensagen, sondern wörtlich
von mir in das Schreiben an Frau Dersch übernommen worden.

Der Kollege hat sich längere Zeit mit Ihren Unterlagen befasst, hat auch
die "Kernbereiche Ihres Kalküls" beachtet - aber nichts brauchbares darin
gefunden. Ich möchte seinen Namen hier nicht weitergeben, um einen
weiteren sinnlosen Briefwechsel zwischen Ihnen und ihm zu vermeiden.

Mit freundlichen Grüßen

Manfred Sommer